10 Jahre NEUE WÄNDE – jetzt auch als Buch

30. November 2020

Die Zahl ist beeindruckend: 2157 Hochschulangehörige standen seit 2010 bei den vier Ausgaben des Festivals Neue Wände auf der Bühne. Seien es die analogen Bühnen im Theater Münster oder die virtuellen Bühnen beim Festival 2020, das – bedingt durch die Corona-Pandemie – ins Internet verlegt wurde. Über 20 000 Zuschauer verfolgten die Aufführungen.

Im Mittelpunkt des Projektes steht die Überzeugung, dass Hochschulen nicht nur Kristallisationspunkte des Wissens sind, sondern auch der Kultur. Das Neue-Wände-Team fördert diese Kultur und hilft den Kulturschaffenden, buchstäblich die Bretter zu erobern, die die Welt bedeuten.

Immer dabei ist der Fotograf Ralf Emmerich. In über 5000 Bildern hat er die vielen Auftritte dokumentiert. Aus diesem Fundus hat der Festivalgründer Klaus Baumeister die schönsten Bilder ausgesucht und zu einem Bildband zusammengestellt.

https://www.aschendorff-buchverlag.de/detailview?no=24750

NEUE WÄNDE 2020 – Plan B

1. Mai 2020

Resignieren oder improvisieren? Vor dieser Alternative stand das Neue-Wände-Team in den vergangenen Wochen. Rund 700 Hochschulangehörige haben seit Oktober 2018 ein Programm für das Festival Neue Wände 2020 vom 22. bis zum 24. Mai im Theater Münster erarbeitet – vom Ein-Personen-Monolog bis zum Mozart-Requiem mit 150 Mitwirkenden.

Und dann kam Corona: Theater dicht, Kontaktsperre, Probenverbot, Absage aller Großveranstaltungen bis Ende August. Aus der Traum!

Die Enttäuschung war riesengroß, sie ist immer noch riesengroß. Aber die Kreativität trotzt der Krise. Die Reset-Taste wurde gedrückt und Plan B entworfen. Wer, wenn nicht die studentische Kultur-Szene, ist in der Lage, mit Humor und einer ordentlichen Portion Ironie und Selbstbehauptungswillen auf die Pandemie zu regieren? Also Schluss mit den analogen Tränen und die (Handy-)Kameras gezückt. Wäre doch gelacht, wenn man nicht auch außerhalb des Theaters einen Weg zum Publikum finden könnte. Manches wird jetzt anders, manches entsteht neu. Lasst Euch überraschen!

www.neue-waende.de ist jetzt unsere neue Theaterbühne. Hier könnt Ihr nachlesen, was im Theater Münster abgegangen wäre, frei nach dem Motto „Das wäre Euer Festival gewesen“, hier feiern wir unser Jubiläum „10 Jahre Neue Wände“, hier geht’s zum Plan B, mit dem wir auf Corona reagieren. Schaut also rein, hier tut sich was.

In der Vorbereitung auf das Festival haben wir alle Interessierten schon frühzeitig aufgerufen, sich das Wochenende vom 22. bis zum 24. Mai freizuhalten. Das gilt noch immer. Ihr könnt nicht zu uns ins Theater kommen. Deswegen kommen wir zu euch ins Wohnzimmer. Bei der Umsetzung dieses ehrgeizigen Ziels hilft uns Georg Reuber, der uns das Aufnahme- und Sendestudio seiner Multi Media Veranstaltungstechnik GmbH in Amelsbüren zur Verfügung stellt. Und Thomas Philipzen ist auch dabei . . .

Klaus Baumeister,
Festival-Initiator und Vorsitzender des Fördervereines Hochschulkultur

Universitätsgesellschaft fördert Festival „NEUE WÄNDE“

3. Februar 2020

Universitätsgesellschaft


Die Universitätsgesellschaft Münster, der Förderverein der WWU Münster, fördert das studentische Kulturfestival „NEUE WÄNDE“ mit 5.000 Euro. Der Scheck wurde im Rahmen einer Feierstunde im Uni-Schloss überreicht. Insgesamt unterstützt die Universitätsgesellschaft in diesem Jahr zwölf Projekte mit einem Gesamtvolumen von 47.000 Euro.

„Wir freuen uns sehr, dass wir in jedem Jahr so zahlreiche unterschiedliche Projekte unterstützen können“, sagte Paul-Josef Patt, Vorsitzender der Universitätsgesellschaft. „Dieses Engagement von Hochschulangehörigen und Studierenden motiviert uns in unserer Arbeit stets aufs Neue.“

Das Team der „NEUEN WÄNDE“ wird den Förderbetrag für die technische Ausstattung des Festivals vom 22. bis zum 24. Mai 2020 nutzen. Geplant sind im Theater Münster rund 30 Programmpunkte im Großen Haus, im Kleinen Haus, im Theatertreff sowie im Foyer.

Auf dem Foto sind zu sehen: hintere Reihe v.l. Johannes Wessels (WWU-Rektor), Hans-Michael Wolffgang (Universitätsgesellschaft), Cornelia Kupferschmid (Festivalleitung), Hartmut Beiker (Universitätsgesellschaft), Walter Lindenbaum (Festivalleitung), Maria Hoppenberg (Förderverein Hochschulkultur) und Paul-Josef Patt (Universitätsgesellschaft); vordere Reihe v.l. Ruth Baumeister (Förderverein Hochschulkultur), Ortwin Lämke (Festivalleitung) und Klaus Baumeister (Förderverein Hochschulkultur). Foto: Peter Lessmann

Kultur-Marathon im Mai – Studierendenfestival „NEUE WÄNDE“ geht in die vierte Runde

1. Januar 2020

191202 Gruppentreffen


2020 ist es wieder so weit: Zum vierten Mal nach 2010, 2013 und 2017 erobern Münsters Studierende vom 22. bis zum 24. Mai die Bühnen des Theaters Münster. Als Anschmecker hier schon mal ein Überblick, wer alles mit von der Partie ist.

Seit einem Jahr arbeiten die künstlerische Leitung des Festivals „Neue Wände“ und das Organisationsteam bereits daran, unterschiedlichste Künstler und Gruppen aus dem Hochschulbereich anzusprechen, sie zusammenzuführen und mit ihnen ein Programm für das Festival vom 22. bis 24. Mai 2020 zusammenzustellen. Nach 2010, 2013 und 2017 erobern Münsters Studierende zum vierten Mal die große Bühne.

Jetzt ist der Kreis der Teilnehmer festgezurrt und die Festivalvorbereitung geht in die entscheidende Phase. Die teilweise komplett neu zusammengestellten Gruppen erarbeiten ihre Bühnenauftritte.

Hier die Eckpunkte der Programmplanung:

► Die Hochschulinitiative Weitblick veranstaltet einen Science Slam mit dem Moderator Christoph Tiemann

► Die Fachschaft Medizin der Uni Münster gestaltet mit Sprachakrobaten und reichlich Musik die Show „Performing Ar(z)t“.

► Sechs Bands treten beim Festival auf: Dexel, Foliot, Mädchenzimmer 3, Elli, NAF-Trio und Rocket Brass.

► Das Studierendenprojekt der WWU-Musikpädagogen führt Mozarts „Requiem“ und Bruckners „Te Deum“ auf.

► Das Studentenorchester Münster vertont den Stummfilm „H’s my wife“.

► Die Schule für Modemacher organisiert eine Ausstellung im Foyer.

► Der Hochschulsport ist mit vier Gruppen vertreten: Tango (unter anderem in Verbindung mit dem Verein Tango Pasión), Ballett, Jonglage sowie das Tanzensemble.

► Als Kooperationsprojekt von Kulturschaffenden aus Münster, Osnabrück (Institut für Musik der Hochschule Osnabrück) und Enschede (Popakademie ArtEZ) ist eine „musikalische Weltreise“ geplant.

► Der Debattierclub der Uni Münster, das Rezitationstheater, das Ensemble Lautsprecherei, das Improtheater Peng, die Literaturplattform Kulturkater, die Initiative Slam Base und das Duo Horst und Christel wirken in diversen Kooperationsveranstaltungen mit.

► Die Katholische Studierenden- und Hochschulgemeinde (KSHG) ist mit dem Orchester, dem Chor Troubadix Erben, dem Ensemble Blütezeit sowie dem Singersongwriter Florian Bernhardt plus Band präsent.

► Der Unity-Chor der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) sowie das Ensemble 22 der Uni steuern Chormusik bei.

► Noch mehr Musik gibt es vom Duo Cantolegno und der Big Band 1 der WWU, noch mehr Tanz von der Rebel-Dance-Company.

► Der Rock `n´ Roll-Club Münster verbindet Sport mit Tanz.

► Thomas Philipzen moderiert die Abschluss-Show „Tapetenwechsel“.

► Das Jubiläum „10 Jahre Hochschulkultur im Theater Münster“ wird gefeiert mit Fotos, Filmen und Interviews.

– Mit freundlicher Genehmigung der Zeitungsgruppe Münster

Vorbereitungstreffen für Neue Wände 2020

25. Mai 2019

Am 18. Juni 2019 treffen sich alle, die daran interessiert sind, beim Festival Neue Wände 2020 mitzuwirken. Beginn ist um 19 Uhr in der Studiobühne (Domplatz 23, im neuen Gebäude des Philosophikums neben dem Fürstenberghaus). Nach diesem Treffen beginnt die Festivalleitung damit, das Programm festzuzurren. Wer also dabei sein möchte, sollte unbedingt kommen.

Neue Wände – Kartenvorverkauf ab April

19. Februar 2017

Westfälische Nachrichten Online

Science Slam , Impro-Theater, Studenten-Bands, Singer/Songwriter, literarische Experimente, ein Theaterstück mit Tanz-Einlage und vieles mehr – die ganze Welt der münsterischen Hochschulkultur tummelt sich vom 5. bis zum 7. Mai wieder im Theater Münster . Dann nämlich findet zum dritten Mal das Festival „Neue Wände“ statt.

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Neue Wände wurde mit dem Bürgerpreis 2015 ausgezeichnet

7. Dezember 2015

Gute Neuigkeiten! Die Stiftung „Bürger für Münster“ hat den Förderverein Hochschulkultur und das Festival „Neue Wände“ mit dem Bürgerpreis 2015 in Gold ausgezeichnet. Der Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto „Kulturell engagiert“. Es gingen 31 Wettbewerbsbeiträge ein! Die Ehrung und das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro geben uns neuen Schwung für die Vorbereitung des nächsten Festivals im Mai 2017.

„Neue Wände“-Plakat erhält internationalen Design-Preis

7. Februar 2014

Auszeichnung für Grafikdesigner Jacob Schneider und Henning Walther

Ist das Plakat ein Fehldruck? Das fragten sich viele Münsteraner, als sie im November und Dezember 2013 die Werbung für das Festival „Neue Wände – Stundentische Kultur im Theater Münster“ an Bushaltestellen und Litfaßsäulen erblickten. Doch von Fehldruck keine Spur: Vielmehr wurde das Plakat jetzt ausgezeichnet.
Eine fünfköpfige, international besetzte Jury in Berlin hat die Festival-Werbung in den Kreis der „100 besten Plakate“ des Jahres 2013 in Österreich, Deutschland und der Schweiz aufgenommen. Alljährlich werden die 100 besten Plakate im deutschsprachigen Raum gekürt. Für 2013 lagen der Jury unter Vorsitz der Wienerin Verena Panholzer rund 1700 Exponate zur Bewertung vor.
Entstanden sind das Plakat sowie das Corporate Design der „Neuen Wände“ als studentisches Projekt am Fachbereich Design der Fachhochschule Münster. Verantwortlich waren die Studenten Jacob Schneider und Henning Walther. Der Auszeichnung messen sie eine große Bedeutung zu. „Der Wettbewerb wird in der Branche sehr intensiv verfolgt, zumal die Jury hochkarätig besetzt ist“, freut sich Henning Walther.
Sein Kollege Jakob Schneider meint: „Es ist eine besondere Herausforderung, radikale Gestaltungskonzepte bis zur Umsetzung zu bringen. Wenn dann eine unabhängige Fachjury die mutige Entscheidung belohnt, ist das eine mehr als willkommene Bestätigung.“ Henning Walter arbeitet heute in Frankfurt, Jacob Schneider in Köln.
Betreut wurde das Projekt vom FH-Professor Rüdiger Quass von Deyen. Er ist mächtig stolz auf die Auszeichnung: „Der Wettbewerb ,100 beste Plakate‘ gilt über die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland hinaus als wichtige Institution aktuellen Plakat-Designs.“
Freude herrscht auch bei Klaus Baumeister, Initiator des Projektes „Neue Wände“, sowie bei der Festivalleiterin Beate Reker. Für sie verkörpert das Plakat den Charakter des Studentenfestivals: „Mit einfachen Mitteln entwickelt, aber durchdacht und wirkungsvoll“, heißt es in einer Pressemitteilung des Fördervereines Hochschulkultur, der gemeinsam mit dem städtischen Kulturamt das Festival veranstaltet hat.
Neben Münster haben auch Arbeiten aus Bielefeld, Wuppertal, Krefeld und Mettmann den Sprung unter die besten 100 Plakate geschafft. Beherrscht wird die Branche von Schweizer Grafikdesignern. Sie stellen 41 der 100 Siegerbeiträge. In Deutschland wurden 55 erfolgreiche Plakate registriert, insbesondere aus Stuttgart, Frankfurt am Main und Berlin.
Die Aufnahme des „Neue Wände“-Plakates in den Kreis der 100 besten Arbeiten ist für seine Schöpfer mit ganz handfesten Vorteilen verbunden. Das Plakat findet Eingang in ein Design-Jahrbuch. Darüber hinaus sind alle Siegerplakate Teil einer internationalen Wanderausstellung. Den Anfang macht im Juni das Kulturforum Potsdamer Platz in Berlin.
Die Wurzeln des Wettbewerbs „100 beste Plakate“ reichen zurück bis in die DDR. Unter Einbeziehung von Österreich und der Schweiz erfolgt die Auslobung seit 2001.
Plakatfoto: Agentur KD1 Köln

Kreativer Kulturmarathon

9. Dezember 2013

Westfälische Nachrichten Online

Die letzten Sekunden vor dem Auftritt sind die härtesten. Manche Tänzer stehen still konzentriert zusammen, andere fassen sich Mut machend an oder erzählen schlechte Witze zur Auflockerung. „Und wenn sich dann der große Vorhang des Stadttheaters öffnet, spürt man den eigenen Puls sehr heftig.“

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Drei Fragen an: Klaus Baumeister

9. Dezember 2013

Westfälische Nachrichten Online

Was ist der große Unterschied zur „Neue Wände“-Premiere 2010?
Baumeister: Die einzelnen Ensembles hatten mehr Zeit, sich kennenzulernen und was zusammen zu machen. So gibt es mehr Unikate.

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